HTL-Diplomarbeiten werden von Schülerinnen und Schülern der Abteilung Kunststofftechnik am TGM durchgeführt. Teilbereiche von F&E Projekten können unter Betreuung im Rahmen der acht-monatigen Diplomarbeiten untersucht und bearbeitet werden (1 Tag pro Woche). Die HTL für Kunststofftechnik in Kooperation mit GFKT, VA-KU und LKT ist im Sinne einer praxisnahen Ausbildung immer an Zusammenarbeit in Form von Diplomarbeiten interessiert. Auszugsweise werden nachstehend ausgesuchte abgeschlossene Diplomarbeiten dargestellt.

 

 

Schuljahr 2017/2018

Biologisch abbaubare Kaffeekapseln
Betreuer: DI(FH) Christopher Fischer MSc 
Aktuelle Bestrebungen der europäischen Union zur Vermeidung von Kunststoffabfällen rücken zunehmend nachhaltige Verpackungslösungen in das öffentlichen Interesse. Die in dieser Arbeit entwickelten Biopolymere eigen sich zur ökologisch unbedenklichen Entsorgung auf dem hauseigenen Kompost und sind vollständig biologisch abbaubar.

Antibakterielle Kunststoffe in der Medizin
Betreuer: DI(FH) Christopher Fischer MSc 
Multiresistente Keime und der steigende Bedarf an keimfreien Produkten aus Kunststoffen stellen hohe Anforderungen an die Medizintechnik. In dieser Arbeit wurden antibakterielle Kunststoffe auf ihre Verarbeit- und Anwendbarkeit für die Medizintechnik untersucht.

Schuljahr 2016/2017

Brandverhalten von Polyolefinen: Auswirkung von Vernetzeranteil und Flammschutzmittel
Betreuer: DI Dr. Dieter Hohenwarter 
Eine weitere wesentliche Erkenntnis für die Montanuniversität Leoben war, wie Vernetzer, Flammschutz und Synergist hinsichtlich der Wärmefreisetzung zusammenwirken. Diese Informationen sind zusammenfassend im Poster „Brandverhalten von Polyolefinen: Auswirkungen von Vernetzeranteil und Flammschutzmittel“ enthalten.

Evaluierung einer Methode zur Oberflächenspannungsmessung von Thermoplastischer Stärke
Betreuer: Ing. Christopher Fischer MSc 
Moderne Lebensmittelverpackungen stellen hochkomplexe Produkte dar, welche unterschiedlichste Aufgaben, wie die Aromadichtheit oder eine ansprechende Optik, erfüllen müssen. Die optische Qualität wird hierbei zumeist durch Bedruckungen erreicht. Die Eignung zur Bedruckbarkeit neuer ökologischer Kunststoffverpackungen ist jedoch, aufgrund des hygroskopischen Verhaltens der Materialien, nicht mit herkömmlichen Verfahren charakterisierbar. Somit wurde ein neuer Messablauf, welcher diese Oberflächencharakterisierung von Biopolymerfolien ermöglicht, entwickelt.

Einfluss von Masterbatchträgern auf die Polymereigenschaften
Betreuer: Ing. Christopher Fischer MSc.
Die Additivierung mittels Masterbatche stellt eine effiziente und ökonomische Möglichkeit zur Optimierung der Produkteigenschaften in der Kunststofftechnik dar. Die Vielzahl an unterschiedlchen Polymertypen, wie auch der Fakt, dass chemisch ähnliche Polymere, wie zum Beispiel PA 6 und PA 6.6, unterschiedlich von gleichen Additivierungen beeinflusst werden, macht die Erstellung einer entsprechenden Datensammlung erforderlich. Durch die Charakterisierung des Einflusses von Masterbatchträger und Farb- bzw. Funktionsadditiven auf die mechanischen Eigenschaften kann somit auch eine Verbesserung der Kundenberatung erzielt werden.

 

Schuljahr 2015/2016

Brandverhalten von Polyolefinen und Polyurethanen 
Betreuer: DI Dr. Dieter Hohenwarter
Schüler und Schülerinnen der Abteilung für Kunststofftechnik am TGM führten in den letzten Jahren im Rahmen der Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten) unter Anleitung brandtechnische Untersuchungen von Kunststoffprodukten, übermittelt von der Montanuniversität Leoben, durch. Die Diplomarbeiten der Schülerinnen und Schüler ergaben interessante Erkenntnisse für die Forscher und Forscherinnen der Montanuniversität Leoben, wie zum Beispiel Vernetzungsgrad und Wärmefreisetzungsrate zusammenhängen. Diese Erkenntnisse sind im Poster „Brandverhalten von Polyolefinen und Polyurethanen“ dargestellt. 

Processing and product characterization of biopolymers
Betreuer: Ing. Christopher Fischer MSc.
Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, wie zum Beispiel von Stärke, ist in der Kunststoffindustrie zunehmend von Interesse. Durch die natürlichen Eigenschaftsschwankungen von Naturstoffen ist deren Verarbeit jedoch nicht einfach zu standardisieren und erfordert genaue Kenntnisse des Prozessverhaltens, sowie der erzielbaren Produkteigenschaften. Zur Vertiefung des Verständnisses der Prozessfähigkeit von Thermoplastischer Stärke wurden daher Verarbeitungsuntersuchungen im Rahmen einer Statistischen Versuchsplanung durchgeführt. . 

Estimation of the influence of masterbatch carries in the mechanical properties of polymers
Betreuer: Ing. Christopher Fischer MSc.
Die Additivierung mittels Masterbatche stellt eine effiziente und ökonomische Möglichkeit zur Optimierung der Produkteigenschaften in der Kunststofftechnik dar. Die Vielzahl an unterschiedlchen Polymertypen, wie auch der Fakt, dass chemisch ähnliche Polymere, wie zum Beispiel PA 6 und PA 6.6, unterschiedlich von gleichen Additivierungen beeinflusst werden, macht die Erstellung einer entsprechenden Datensammlung erforderlich. Durch die Charakterisierung des Einflusses von Masterbatchträger und Farb- bzw. Funktionsadditiven auf die mechanischen Eigenschaften kann somit auch eine Verbesserung der Kundenberatung erzielt werden

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