Projekte Forschung & Entwicklung und Diplomarbeiten

 

 

2017

Fire Safety in Railway Systems
(DI Dr. Dieter Hohenwarter)
Einen Überblick über die Brandversuche von Eisenbahnmaterialien gibt der nachstehende Artikel. Die Veröffentlichung auf dieser Homepage wurde freundlicherweise von Herrn Dipl. Volkswirt Eckhard Schulz vom Interdisziplinären Forschungsverbund Bahntechnik e.V. genehmigt

 

Oberflächencharakterisierung von Biozidcompounds (2016/17)
(Ing. Christopher Fischer MSc)
Die zunehmende Verbreitung multiresistenter Keime erfordert, speziell in Spitälern und Krankenanstalten, den Einsatz biozid wirkender Oberflächen und Medizinprodukte. Klassische medizinische Zulassungstests sind für die Überprüfung physikalisch wirkender Biozide jedoch nicht ausgelegt, wodurch neue Tests zur Beurteilung der antimikrobakteriellen Materialien erforderlich werden Die Bewertung unterschiedlicher Polymerrezepturen für Blutkatheter erfolgte hierzu mittels einer eigens entwickelten Adhäsionsmessungen, wodurch die Gefahr einer Thrombusbildung im Katheter beurteilbar wird.

 

Rheologische Auslegung von Kabelummantelungsköpfen (2014 bis 2017)
(Ing. Christopher Fischer MSc)
In einem durch die FFG geförderten Forschungsprojekt konnte erstmals ein Kabelummantelungskopf mit einem Wendelverteiler ausgestattet werden. Dieses System bietet neben den klassischen Vorteilen, wie beispielsweise verkürzter Farb- bzw. Materialwechselzeiten und einer im Allgemeinen geringen Materialbeanspruchung, nunmehr auch eine qualitativ hochwertige Ummantelung von hochgefüllten und flammgeschützten Materialien, sogenannten HFFR-Typen (HFFR … High-Filled Flame Retardant). 

 

Methoden zur Oberflächencharakterisierung von Verpackungen (2016/17)
(Ing. Christopher Fischer Msc)
Moderne Lebensmittelverpackungen müssen vielen technischen und wirtschaftlichen Anforderungen entsprechen und stellen hochkomplexe Produkte dar. Das zunehmende ökologische Bewusstsein der Konsumenten und der Industrie führte in den letzten Jahren vermehrt zum Einsatz von Kunststoffe aus biologisch nachwachsenden Rohstoffen, deren Oberfläche, jedoch nicht mit herkömmlichen Verfahren charakterisierbar ist. Dieses Projekt führte zur Entwicklung eines neuen Messablaufes, welcher die Oberflächencharakterisierung von Biopolymerfolien ermöglicht.

  

2016

Evaluierung der Verarbeitbarkeit von Bioziden (2015/16)
(Ing. Christopher Fischer MSc)
Das Wachstum von Mikroorganismen, wie zum Beispiel Legionellen in Wasserleitungen oder Spitalskeime in sterilen Umgebungen, kann zu ernsthaften Erkrankungen beim Menschen führen. In diesem Projekt wurden die Wirksamkeit von polymerbasierten Bioziden nachgewiesen und geeignete Verarbeitungsparameter für konventionelle Extrusionsprozesse ermittelt. 

 

Dosierung von Flüssigadditiven (2015/16)
(Ing. Christopher Fischer MSc)
Der Einsatz flüssiger Additive zur Steuerung der Materialeigenschaften bietet gegenüber konventionellen Feststoffadditiven Vorteile hinsichtlich der gleichmäßigen Dosierbarkeit und der Homogenität des erzielbaren Compounds. Die in diesem Projekt durchgeführten rheologischen und mechanischen Prüfungen unterschiedlicher Polymerrezepturen führten zu einer Additivmatrix, mit deren Verwendung eine Aussage über den Einfluss und die Einsatzmöglichkeit von Flüssigadditiven erfolgten kann.

 

2015

Entwicklung eines Biopolymercompounds für das Hohlkörperblasen (2014/15)
(Ing. Christopher Fischer MSc)
Im Bereich der Kunststoffe rückt das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit vermehrt ins Licht des öffentlichen Interesses. Biologisch abbaubare Kunststoffe gewinnen daher auch zunehmend für technische Anwendungen an Bedeutung, wodurch neue Anforderungen an die Verarbeitbarkeit dieser Polymerklasse gestellt werden. Den ökologischen Vorteilen steht jedoch oftmals ein vergleichsweise schwieriges Prozessverhalten gegenüber. Ergebnis dieses Projektes war ein Biopolymercompound auf Stärkebasis, welches sich für Hohlkörperblasanwendungen eignet. Hierbei wurde insbesondere auf die Rezepturoptimierung bei der Compoundherstellung geachtet, sodass eine einfache Verarbeitung des Biopolymercompounds ermöglicht wird.